7 Wege, um Textilarbeitern zu helfen

Seit dem Einsturz der Fabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 ist sich die westliche Welt nun bewusst, unter welchen Bedingungen unsere Kleidung tagtäglich produziert wird. Auch Jahre später berichten viele Journalisten, dass sich in den Fabriken dort wenig geändert habe. Die Corona-Pandemie hat die Bedingungen nur noch viel schlimmer und die Ungleichheiten viel größer gemacht. Dadurch wurden Textilarbeiter in Bangladesch und Kambodscha anfälliger denn je für Armut und Hunger. Namhafte Modeunternehmen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen ihre Geschäfte schließen mussten, haben ihre Bestellungen einfach storniert und Verträge nicht mehr eingehalten. Damit blieben die Textilarbeiter von einem Tag auf den anderen finanziell allein, ohne Einkommen. Gleichzeitig waren die Textilarbeiterinnen, die weiterarbeiten konnten, katastrophalen Hygienebedingungen ausgesetzt, ohne jeglichen Schutz vor einer Covid-Infektion. 

Wie können wir den Textilarbeitern tatsächlich helfen? 

The Guardian veröffentlichte kürzlich 7 Tipps, die uns helfen, endlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Textilarbeitern zu verbessern, denn jetzt, 8 Jahre nach dem Einsturz von Rana Plaza und in Zeiten einer Pandemie, ist dies wichtiger denn je. 

1. Setzen Sie die Marken unter Druck, um #PayUp 

Organisationen wie die Kampagne für saubere Kleidung, Arbeit hinter der Label . Remake setzen sich seit Beginn der Corona-Pandemie dafür ein, dass Modeunternehmen ihre bestellten Waren bezahlen. Das Worker Rights Consortium hat eine tracker das zeigt uns, welche Firmen ihre Bestellungen bereits bezahlt haben und welche nicht. Um Druck auf die Unternehmen auszuüben, die sich immer noch weigern, ihre Bestellungen zu bezahlen, können wir Remakes unterschreiben #PayUp-Petition. Jedes Mal, wenn jemand die Petition unterschreibt, erhalten die Unternehmen, die noch nicht bezahlt haben, eine E-Mail-Benachrichtigung. 

2. Spenden Sie an Fonds

80 % der Textilarbeiter sind Frauen. Diese Frauen sind in der Regel die einzige Versorgerin und Einkommensquelle für die ganze Familie. Bei einer Spende von ca. 23€ an Der Frauen- und Mädchensolidaritätsfonds des Kreises, kann ein komplettes Lebensmittelpaket für die Frauen und Familien gekauft werden. Der Kreis unterstützt die Frauen nicht nur mit Lebensmittelpaketen, sondern auch mit Mundschutz und Seife, um sie vor einer Corona-Infektion zu schützen. 

3. Kenne deine Rolle 

Jeder Einkauf, den Sie tätigen, kann sich positiv oder negativ auf die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen auswirken. Sie können sich Ihre Quittung als Stimmzettel vorstellen, mit dem Sie entscheiden können, wen Sie unterstützen und wen nicht. Um zu wissen, wie groß der Einfluss unseres Konsumverhaltens ist, müssen wir die Zeit, die wir beim Einkaufen bei Fast-Fashion-Marken verbracht haben, nutzen, um uns über die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu informieren. Mit unserem kannst du gleich loslegen Blogpost über die wahren Kosten unserer Modegewohnheiten. 

„Nur wenn wir langsamer werden, werden wir ein sehr starkes Signal senden, dass wir nicht so weitermachen wie in den letzten 20 Jahren. Zeigen wir ihnen, dass der Verbraucher das nicht will.“ - Livia Firth, Öko-Zeitalter 

4. Marken zur Verantwortung ziehen

Um einen nachhaltigen und langfristigen Wandel in der gesamten Textilbranche zu schaffen, ist ein Strukturwandel notwendig. In der Vergangenheit geforderte Maßnahmen werden heute größtenteils noch nicht aufgegriffen und integriert. Dafür müssen die Textilriesen Verantwortung übernehmen. 

5. Schau auch wenn es weit weg passiert 

Missbrauch, der direkt vor unserer Haustür passiert, wird meist viel schneller erkannt, aber wir können die Augen vor den Bedingungen auf der anderen Seite der Welt nicht verschließen. 

6. Verwenden Sie die richtigen Begriffe

Nachdem im vergangenen Jahr die Zustände in den Textilfabriken in Leicester aufgedeckt worden waren, nannte die britische Innenministerin Priti Patel die Umstände "Sklaverei". Wenn wir anfangen, die Ausbeutung von Textilarbeitern tatsächlich als Sklaverei zu bezeichnen, können wir das Ausmaß der beklagenswerten Situation besser beschreiben. Es wird auch den Regierungen klarmachen, dass sie auch die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen tragen. 

7. Ruf nach gerechteren Gesetzen

Natürlich können wir als Einzelpersonen das Völkerrecht nicht direkt beeinflussen, aber wir können mit kleinen Schritten Teil von Strukturreformen sein. Wir können uns für bessere Gesetze für Textilarbeiter auf der ganzen Welt einsetzen. 

Das wird die Situation der Textilarbeiter natürlich nicht über Nacht verbessern, aber wenn jeder kleine Schritte beisteuert, ist Veränderung möglich! Getreu dem Motto: „Ein kleiner Fortschritt jeden Tag führt zu großen Ergebnissen“ - Satya Nani 

Quelle: 

https://www.theguardian.com/fashion/2020/jul/09/seven-ways-to-help-garment-workers

 

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