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Bekannt aus "Die Höhle der Löwen"

Diamanten aus dem Labor.

Marilyn Monroe hat schon gesungen "Diamanten sind die besten Freunde eines Mädchens". Wir haben es jedoch bereits in . erklärt Einer unserer neuesten Zeitschriftenartikel, dass Diamanten auch einer der größten Feinde der Umwelt sind. Der Glanz und das Funkeln jahrtausendealter Diamanten mag auf den ersten Blick schön erscheinen, doch hinter ihnen verbergen sich enorme Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen. Deshalb werden sie jetzt sogar "Blutdiamanten" genannt. Um das Funkeln von Diamanten auch umweltfreundlich zu gestalten, wurde deshalb eine Alternative zu herkömmlichen Diamanten entwickelt, genannt Diamanten aus dem Labor. 

Naturdiamanten waren über Jahrhunderte sowohl ein unbestreitbares Statussymbol als auch eine unverwüstliche Wertanlage. Der Wert der Steine ​​resultiert nicht nur aus ihrem Glanz, sondern auch aus ihrer Seltenheit, den außergewöhnlichen Umständen ihrer Entstehung und dem Aufwand, sie zu gewinnen. Das Angebot an Naturdiamanten sinkt weltweit, sodass Diamanten an immer unzugänglicheren Orten wie der Arktis oder dem Meeresboden gesucht werden müssen. Im Labor gezüchtete Diamanten sind daher eine ethischere und transparentere Alternative zu Diamanten aus Minen. Obwohl viele Menschen diese Diamanten immer noch für "gefälscht" halten, sind sie chemisch und physikalisch mit traditionellen Diamanten aus Minen identisch. Derzeit sind künstliche Diamanten jedoch noch ein Nischenprodukt im globalen 14-Milliarden-Dollar-Rohdiamantengeschäft. 

Wie entstehen eigentlich „Blutdiamanten“? 

Diamanten entstehen, wenn reiner Kohlenstoff über Millionen von Jahren komprimiert wird, Hunderte von Kilometern unter der Erdoberfläche unter extremer Hitze und Druck aus dem Erdkern. Aufgrund der tektonischen Aktivität werden Diamanten heute in für den Menschen zugänglichen Tiefen gefunden. Sie können mehr darüber lesen hier. 

Die Bildung eines Diamanten im Labor. 

Wie der Name schon sagt, werden diese Diamanten in einem Labor hergestellt. In einer Wärme- und Druckkammer wird der künstliche Rohdiamant mit Mikrowellenstrahlung, Methan und anderen Gasen behandelt. Dadurch entstehen Kohlenstoffschichten, die es dem Diamanten ermöglichen, auf die gewünschte Größe zu wachsen. Diamanten aus dem Labor wurden in der Vergangenheit aufgrund ihres hohen Schmelzpunktes und ihrer Schärfe vor allem in der Industrie als Schneidwerkzeuge verwendet, nicht als Highlight eines Schmuckstücks. 

Wo werden Labordiamanten hergestellt? 

Bisher ist China weltweit führend in der Produktion von künstlichen Diamanten, gefolgt von Indien. Indien ist derzeit auf dem Weg, ein wichtiges Zentrum für die Produktion von Labordiamanten zu werden. Indien produziert bereits ein Viertel der weltweiten Labordiamanten. Im vergangenen Jahr stiegen die Exporte von polierten Labordiamanten aus Indien im Vergleich zum Vorjahr um 55 %.

Wie unterscheiden sich Labordiamanten von „echten“ Diamanten? 

Chemisch und strukturell sind natürliche und künstliche Diamanten nahezu identisch. Die Unterschiede sind mikroskopisch klein und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Preislich haben Labordiamanten jedoch einen Vorteil gegenüber echten Diamanten. Sie sind im Schnitt 20 % günstiger als die sogenannten „Blutdiamanten“. Darüber hinaus werden konventionelle Diamanten oft aus politisch instabilen Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo bezogen und das Leben und die Gesundheit der Bergleute wird während der Produktion oft wenig beachtet. 

Diamanten aus dem Labor sind also in vielerlei Hinsicht die bessere Wahl: 

  • Minimale Auswirkungen auf die Umwelt 

  • Keine Störung des natürlichen Ökosystems  

  • Keine Menschenrechtsverletzungen aufgrund der schlechten Behandlung der Arbeiter 

Darüber hinaus gibt es bei im Labor gezüchteten Diamanten eine direkte Lieferkette, bei der genau nachverfolgt werden kann, wer in welcher Phase des Herstellungsprozesses mit dem Schmuck in Berührung kommt. Dadurch kann eine wesentlich höhere Transparenz gewährleistet werden. 

Labordiamanten = Ökodiamanten?

Im Labor gezüchtete Diamanten sind jedoch nicht immer Öko-Diamanten. Synthetisch hergestellte Diamanten erfordern bis zu dreimal so viel Treibhausgasemissionen wie abgebauten Diamanten. Gleichzeitig hinterlässt die Herstellung von Labordiamanten auch Abfall. Im Labor gezüchtete Diamanten sind daher nur dann wirklich nachhaltig, wenn die Labore, in denen sie hergestellt werden, auf erneuerbare Energiequellen setzen. 

Der Markt für synthetische Diamanten wird in den nächsten Jahren bis 8.11 voraussichtlich um durchschnittlich 2024 % wachsen, während im Labor gezüchtete Diamanten bis 10 voraussichtlich 2030 % des globalen Diamantenmarktes ausmachen werden.

Aber nicht nur beim Diamantenkauf sollten Sie auf Nachhaltigkeit achten, sondern auch beim Kauf von anderem Schmuck. Wir haben zusammengestellt 4 nachhaltige Schmucklabels für dich hier. Ansonsten solltest du auch aufpassenNachhaltigkeitszertifikate. 

Quellen: 

https://www.vogue.de/mode/artikel/nachhaltige-verlobungsringe-labor-diamanten-meghan-markles-liebstes-schmuc

klabel-kimai

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kuenstliche-diamanten-milliardengeschaeft-mit-falschen-steinen-1.3654978

https://www.businessoffashion.com/news/global-markets/india-on-course-to-become-hub-for-lab-grown-diamonds

 

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